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7. Netzwerktreffen Inklusiver Englischunterricht

Am 3.11.2023 fand das 7. Treffen des Netzwerks Inklusiver Englischunterricht von 9-12 Uhr im virtuellen Raum statt.

Nach einem Bericht über Symposien beim diesjährigen DGFF an der PH Freiburg, bei denen Mitglieder des Netzwerks in Symposien aktiv waren (Inclusive Languaging: Blume, Roters & Global English Language Teaching: Reckermann, Schildhauer) stellte Thomas Müller (PH Luzern) ein Instrument vor, in dem die Prinzipien des Universal Design for Learning fremdsprachendidaktisch ausgeschärft wurden. Ein ausführlicher Bericht dazu folgt!

Im Anschluss daran diskutierten wir in Kleingruppen kollaborativ das Instrument, vor allem auch hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten.

Am Ende werden aktuelle Entwicklungen im Netzwerk und auf der Homepage vorgestellt. 

Liste der Teilnehmenden (in alphabetischer Reihenfolge): 
Carolyn Blume, Susanne Eßer, David Gerlach, Thomas Müller, Bianca Roters, Peter Schildhauer


Protokoll: Bianca Roters

Veranstaltungsankündigung Tagung TU Dortmund, Themenfeld Inklusion – Digitale Medien

Tagung an der TU Dortmund, u.a. organisiert von Jun.-Prof.’in Dr. Carolyn Blume: Von Peer zu Peer: Neue Lehrendenrollen in der (Fremd-)Sprachendidaktik entwickeln, implementieren und beforschen

Beginn: 27.11.2023 Ende: 28.11.2023

Ziel des Symposiums ist es, innovative Konzepte zur Aus- und Fortbildung von (zukünftigen) Lehrenden der sprachlichen Fächer vorzustellen und zu reflektieren. Der Blick richtet sich dabei auf Hochschullehrende, Lehrkräftebildner*innen und Lehrkräfte gleichermaßen. Neben Keynotes und eingeladenen Beiträgen sind Kurzbeiträge, Posters und Austauschformate geplant, um Raum für die gemeinsame Reflexion der gewonnenen Erkenntnisse phasenspezifisch und -übergreifend zu schaffen. Wir interessieren uns für die folgenden Fragen:

  • Wie kann Inklusion in sprachlichen Fächern über entsprechend heterogene Lernsettings gestaltet werden?
  • Wie können Peer Learning Angebote von (angehenden) Lehrkräften für Lehrkräfte mit und über digitale Medien konzipiert und genutzt werden, um (fremd- oder mehr-)sprachliche Lehr-/Lerngelegenheiten in verschiedenen Bildungsphasen zu gestalten?
  • Welche Inhalte und Strukturen sind allgemein notwendig, um die Prinzipien der digital mediatisierten Welt in den verschiedenen Phasen der Lehrkräftebildung der sprachlichen Fächer inkludierend zu vermitteln?

Netzwerk Inklusiver Englischunterricht unterwegs

Teilnehmende aus dem Netzwerk (Caro Blume, TU Dortmund & Bianca Roters, PH Ludwigsburg) haben – zusammen mit Solveig Chilla (Universität Flensburg) – auf dem diesjährigen DGFF-Kongress ein interdisziplinäres Symposium zum Thema Inclusive Languaging ausgerichtet.

Ausgehend von der Beobachtung, dass im Diskurs zum inklusiven Englischunterricht bislang vor allem methodische Fragen thematisiert wurden, wurden im Symposium vor allem sprachdidaktische Fragen auf theoretischer wie unterrichtspraktischer Ebene diskutiert.

Das in diesem Zusammenhang vorgestellte Konstrukt Inclusive Languaging basiert vor allem auf Überlegungen zum languaging-Diskurs und realisiert sich u.a. in Fragen zum Aufgabenschwierigkeitsgrad (more to follow). Die Nutzung digitaler Medien unterstützt dabei inclusive languaging in practice.

In einer begleitenden digitalen Pinnwand werden weitere Materialien gesammelt.

7. Netzwerktreffen

Das nächste Treffen des Netzwerks „Inklusiver Englischunterricht“ findet am 03. November 2023 von 9-13 Uhr via Zoom statt. Der Link wird nach Anmeldung zugeschickt.


TOP1: Aktuelles, u.a. Bericht vom DGFF


TOP 2: Projektvorstellungen der Netzwerkmitglieder


TOP 3: Austausch


TOP 4: Diverses, Webseite, Tagungen, Netzwerken etc.

Aus dem Netzwerk – Neuerscheinung im Bereich ‚Easy-to-Read‘ (Leichte Sprache) im Englischunterricht

Die Dissertationsschrift von Michaela Quast setzt sich mit dem sogenannten ‚Easy-to-Read‘ (dt. ‚Leichte Sprache‘) auseinander. Dabei werden Texte nach ganz bestimmten Regeln vereinfacht, um den Inhalt erschließbar zu machen für Personen, die nur über eingeschränkte Sprachkenntnisse verfügen. Solche Texte wurden im Rahmen des Dissertationsprojekts neu zugewanderten Schüler*innen zu Beginn der gymnasialen Oberstufe als Differenzierungsinstrument im Englischunterricht vorgelegt, um für sie den Übergang in den Regel-Englischunterricht zu überbrücken, bis sie in der Lage waren, diesem auch ohne Unterstützung zu folgen. Dabei sind in einem Mixed-Methods-Design mithilfe von qualitativen Interviews, teilnehmenden Beobachtungen, Quartalsnoten und Kompetenztests die Auswirkungen des ‚Easy-to-Read‘ auf fachliche Leistungen und sozial-emotionale Effekte untersucht worden. Insbesondere im Bereich der Teilhabe am Regel-Englischunterricht zeigten sich positive Erträge des ‚Easy-to-Read‘ für die Zielgruppe: Durch das (verbesserte) Verständnis der vorgelegten Englischtexte waren die Studienteilnehmer*innen u.a. in der Lage, im Unterricht mitzuarbeiten und mit ihren Mitschüler*innen über die Inhalte zu diskutieren. Sie fanden (wieder) Zugang zur englischen Sprache; ihre Motivation, ihr Selbstvertrauen und ihre Selbstwirksamkeit nahmen deutlich zu, was sich auch positiv auf ihre Notenbilder auswirkte. Zusätzlich wurde das Regelwerk des ‚Easy-to-Read‘ für die Zielgruppe neu zugewanderter Schüler*innen angepasst, zwei Niveaustufen und Rahmenbedingungen für dessen Einsatz entwickelt sowie evaluiert. Somit kann die Dissertation wichtige Impulse für die Unterrichtspraxis sowie die Aus- und Fortbildung für Englisch- (und andere Fremdsprachen-)lehrkräfte liefern.

Link zur Publikation: https://metzlerbuch.e-bookshelf.de/easy-to-read-als-differenzierungsinstrument-fr-neu-zugewanderte-schlerinnen-im-englischunterricht-19290885.html

Wir gratulieren Michaela Quast zum erfolgreichen Abschluss ihrer Promotion!

Aus dem Netzwerk – Neuerscheinung im Bereich LRS und Französischlernen

Im Rahmen ihres Promotionsprojektes hat sich Sophie Engelen mit Schüler:innen beschäftigt, die von Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS) betroffen sind und das Französische als Fremdsprache erlernen. So geht sie den Fragen nach, welche lernbiographischen Entscheidungen Lernende mit LRS in den Französischunterricht führen, welchen Schwierigkeiten sie beim Französischlernen begegnen, über welche Lern- und Kompensationsstrategien sie verfügen und welche Stärken sie in Auseinandersetzung mit der Fremdsprache entfalten. Das qualitativ-explorative Studiendesign kombiniert mehrwöchige Unterrichtsbeobachtungen, die inhaltliche und sprachliche Analyse schriftlicher Lernendentexte sowie Schülerinterviews. Es zeigt sich, dass Lernende beim Französischlernen mit sehr unterschiedlichen Auswirkungen ihrer LRS zurechtkommen müssen und individuelle Wege finden, um dennoch in der Fremdsprache kommunikativ handlungsfähig zu werden. Auch bietet die Vielfalt lehrerseitiger Förderkonzepte und methodischer Entscheidungen Inspiration für die Unterrichtspraxis.

Link zur Publikation:

https://www.narr.de/französischlernen-mit-lese-rechtschreib-schwierigkeiten-18618/

Wir gratulieren Sophie Engelen zum erfolgreichen Abschluss ihrer Promotion!

„Empfehlungen aus dem Netzwerk“

Einladung zur Fortbildung „LRS im Englischunterricht“
Das Englische Seminar II der Universität zu Köln lädt interessierte
Englischlehrer*innen und Sonderpädagog*innen (Fach: Englisch) der Sek I zur
Fortbildung „LRS im Englischunterricht“ ein!

Weitere Informationen finden Sie in folgender pdf-Datei:


6. Netzwerktreffen Inklusiver Englischunterricht

Am 6.10.2022 fand das 6. Treffen des Netzwerks Inklusiver Englischunterricht von 9-12:30 Uhr im virtuellen Raum statt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der neuen Mitglieder gab Susanne Eßer einen Input zum „Netzwerk inklusiver naturwissenschaftlicher Unterricht“ (NinU, Homepage). Ausgangspunkt für die Überlegungen ist die Anerkennung von Diversität und das Erkennen von Barrieren (sozial, sprachlich, kognitiv, affektiv, physikalisch), verbunden mit dem Ziel, Partizipation zu ermöglichen, indem erkannte Hürden abgebaut werden. Dies gilt für die Lernenden wie für die Lehrkraft gleichermaßen. Gleichzeitig stehen das Fach und seine Prämissen im Fokus.
Im Anschluss daran diskutierten wir in Kleingruppen kollaborativ das zugrunde liegende Planungsmodell für inklusiven naturwissenschaftlichen Unterricht und mögliche Transfermöglichkeiten für den Fremdsprachenunterricht. Diese Arbeit wird in den nächsten Monaten fortgesetzt. 
Im zweiten Teil stellte Sophie Engelen die Ergebnisse ihrer Dissertation vor – auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch! Das Thema lautet: „Französischlernen mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten. Eine qualitative Studie im Unterricht der Sekundarstufen I & II”. Ein aus inklusiver Perspektive zentrales Ergebnis ist, die Schülerinnen und Schüler darin zu bestärken, Materialien zur Differenzierung und zum scaffolding selbst auszuwählen und sie so zu empowern
Am Ende werden aktuelle Entwicklungen im Netzwerk und auf der Homepage vorgestellt. 
Liste der Teilnehmenden (in alphabetischer Reihenfolge): 
Carolyn Blume, Judith Bündgens-Kosten, Silke Braselmann, Katharina Delius, Sophie Engelen, Susanne Eßer, Lea Fischer, David Gerlach,Thomas Müller, Michaela Quast, Bianca Roters, Peter Schildhauer, Torben Schmidt, Jan Springob


Das nächste Netzwerktreffen findet im Oktober 2023 statt. Ein genaues Datum wird noch bekannt gegeben. 

Protokoll: Bianca Roters

Aus dem Netzwerk – Projektvorstellung Stewart Campbell

Funded by the German national initiative Qualitätsoffensive Lehrerbildung(QLB), the current research project is part of the sub-project Basiscurriculum Heterogenität within the framework of the Dealing with Diversity project at Westfälische Wilhelms-Universität Münster. It seeks to improve the professionalization of pre-service teachers with respect to implementing an EFL teaching practice that considers the diverse leaning needs and backgrounds of their learners. Moreover, it simultaneously aims to help them acquire basic lesson planning skills so they can make initial attempts to bridge the gap between theory and practice. Building upon previous work by—as well as cooperating with—Schmidt et al. at the Department of English Didactics at Leuphana Universität Luneburg, the main focus of the research centers around a university seminar. Specifically, it examines the extent to which this seminar assists preservice teachers in obtaining a solid foundation in EFL planning competencies that consider and cater to learners’ diverse learning needs and backgrounds.

Kontakt: Stewart Campbell

Was ist Diklusion?

„Diklusion bedeutet die programmatische und systematische Verknüpfung von Digitalen Medien im Einsatz für die Umsetzung der Inklusion in der Schule. Die Verschränkung der beiden Themen ermöglichen Chancen der Teilhabe.“

(Schulz & Reber, unveröffentlicht)

Der Begriff Diklusion wurde von Dr. Lea Schulz geprägt und verbindet die Begriffe Digitale Medien und Inklusion. Dies bedeutet, dass der Einsatz von digitalen Medien im Unterricht auch immer unter inklusiver Perspektive betrachtet werden sollte. Ein wichtiger Aspekt der Diklusion ist Differenzierung.

Webseiten rund um das Thema Diklusion:

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